Egal ob du strickst oder häkelst, du brauchst ein wenig Material, damit dein Projekt gelingt und du effizient vorankommst!
Ich lade dich also ein, die Verwendungsmöglichkeiten eines sehr nützlichen kleinen Werkzeugs zu entdecken: den Maschenmarkierer!
Wir sprechen hier natürlich nicht von einem Filzstift, sondern von dem kleinen Ring, mit dem du deine Maschen markierst... Erfahre jetzt mehr über dieses kleine Hilfsmittel!
Was ist ein Maschenmarkierer?
Ein Maschenmarkierer ist ein kleines Zubehörteil (Ring, Schlaufe oder Clip), das auf die Nadel oder direkt auf eine Masche gesetzt wird, um eine strategische Stelle zu markieren – wie den Anfang einer Runde, eine Zunahme/Abnahme oder das Muster eines Zopfs.
Der Maschenmarkierer ist unerlässlich, um das ständige Nachzählen der Maschen zu vermeiden. Er hilft dabei, das Projekt zu strukturieren und Fehler schnell zu erkennen.
Der Maschenmarkierer gehört einfach in jede Zubehörtasche für das Stricken und Häkeln, egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene.
Wozu dienen sie beim Stricken?
Maschenmarkierer sind essenzielle Werkzeuge, um:
- Schlüsselstellen wie den Reihen- oder Rundenanfang zu markieren
- Abschnitte zu trennen (zum Beispiel zwischen Zopfmustern oder Spitze)
- Maschen oder Reihen fehlerfrei zu zählen.
Auf der Nadel oder direkt im Gestrick platziert, erleichtern sie:
- das Verfolgen von Mustern,
- Zunahmen/Abnahmen (Raglan).
Um die Oberseite der Socke zu markieren und die Anzahl der Reihen zu schätzen
Hier verwendet, um den Mustersatz zu markieren
Maschenmarkierer sind beim Rundstricken unverzichtbar, um zu wissen, wann eine Runde endet.
Man kann sie auch verwenden, um zwei Strickteile vorübergehend aneinander zu befestigen – wie Stoffklammern beim Nähen, um die Kanten auszurichten. Sehr clever!
Zu guter Letzt sind sie super nützlich, um eine verlorene Masche zu sichern, bis man sie wieder hochhäkeln kann.
Wozu dienen Maschenmarkierer beim Häkeln?
Maschenmarkierer sind beim Häkeln wesentliche Werkzeuge, um den Anfang und das Ende von Runden zu markieren, besonders in Spiralrunden wie beim Häkeln von Amigurumis. <
Wie beim Stricken ermöglichen sie es:<
- Maschen und Reihen zu zählen,
- Zunahmen oder Abnahmen zu markieren,
- die Arbeit zu sichern: Die aktive Masche blockieren, damit sich das Projekt nicht aufribbelt, wenn du eine Pause machst,
- Teile vorübergehend zusammenzufügen,
- sie können auch als Erinnerung dienen, wenn man das Muster wechseln muss.
Um den Zeitpunkt für Zunahmen zu markieren
Um sich an den Musterwechsel zu erinnern
Arten von Maschenmarkierern:
1. Geschlossene Ringe: Werden auf die Nadel zwischen zwei Maschen geschoben.
2. Offene Markierer oder "Sicherheitsnadel-Form": Werden direkt in die Masche eingehängt, nützlich für Häkelarbeiten oder zum Markieren einer bestimmten Masche.
Achtung: Geschlossene Markierer können nur beim Stricken verwendet werden.
Öffenbarer Markierer (für Häkeln und Stricken)
Geschlossener Markierer (nur fürs Stricken)
Letzte Verwendung: als Dekoration!
Céline, unsere Häkel-Oma, nutzt sie gerne als Brosche an ihren Strickjacken! Und man kann es ihr nicht verdenken, sie sind einfach so niedlich.
Kennst du Maschenmarkierer auch schon? Benutzt du bereits welche?
Entdecke unsere gesamten Maschenmarkierer-Kollektionen hier.
Und für alle, die mit dem Häkeln oder Stricken anfangen möchten, geht es hier entlang!
An die Nadeln, fertig, los!


