Von meinem kleinen Tisch in einer Ecke über die Gestaltung eines breiten Flurs bin ich jetzt Besitzerin eines echten Raums, einer super ausgestatteten Werkstatt nur für mich. Ein wahr gewordener Traum, denn meine Werkstatt ist meine Rückzugszone, mein Versteck, mein Entspannungsbereich, aber auch der Ort, an dem ich mich verwandle 🐛🦋...
Vom Tag als Pflegekraft 👩⚕️ zum Tag als Näherin 🧚♀️
Um diesen Raum nur für mich zu schaffen, habe ich meine November-Urlaubswoche genutzt, denn es braucht Zeit, diesen Raum neu zu gestalten...
Nach Überlegungen und Plänen, die den ganzen Oktober über entstanden sind, haben wir in mehreren Schritten angefangen ;-)

Erster Schritt, da meine Werkstatt den Platz meines Kleiderschranks eingenommen hat, habe ich meine Kleidung und Schuhe aussortiert, um Platz zu schaffen. Einen Teil habe ich auf Vinted zum Verkauf gestellt, hier ist der Link hier, falls du mal vorbeischauen möchtest ;-)
Zweiter Schritt, die Pläne entsprechend dem verfügbaren Platz und den Bedürfnissen zu erstellen.
Tatsächlich wusste ich, dass ich einige Mängel meiner Einrichtung im Flur beheben wollte, und deshalb wollte ich einige Neuerungen wie:
- ein Zuschneide-/Schnittmuster-Tisch (in der richtigen Höhe, um nicht mehr auf dem Boden arbeiten zu müssen)
- mindestens 3 Nähplätze, um meine Nähmaschine, meine Overlockmaschine und meine neue Coverlockmaschine abzustellen.
- Ein „Bügelbereich“, um mein Bügelbrett nicht ständig auf- und abbauen zu müssen.
Schließlich wollte ich meine Nähbücher und -zeitschriften, die etwas verstreut zwischen Werkstatt und Bibliothek lagen, an einem Ort zusammenführen.
Dritter Schritt, der Besuch in einem großen Möbelhaus mit dem bekannten blau-gelben Logo.
Ich wollte, dass meine Nähplätze mindestens 80 cm breit sind, um genügend Platz zu haben, und nicht zu tief (50 bis 60 cm). Ich wollte sie nicht zu tief, weil ich festgestellt habe, dass ich den Raum hinter den Maschinen selbst beim Nähen großer Teile nicht nutze, und dieser Bereich sammelt Staub und ist schwer zu reinigen.
Ich wollte außerdem, dass meine Näharbeitsflächen Schubladen darunter haben, um mein kleines Zubehör wie Nadeln, Stecknadeln, Maßband, Garnrollen... alles, was man zum Nähen braucht, schnell zugänglich zu haben.
Ich wollte auch Schränke, die es mir ermöglichen, meine Stoffrollen auf mindestens 2 Ebenen zu lagern (also zweimal 1,40 m plus ein paar Zentimeter).
Also haben wir die Möbel entsprechend bestellt ;-)
Und währenddessen haben wir den Raum geräumt, um eine Wand neu zu streichen und meine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Ich habe ein rosa-orange gewählt, um die Wand zu streichen, an der meine Maschinen und mein Garnrollenhalter stehen.
Nach diesem Schritt und dem Erhalt der Bestellung konnten wir mit dem Zusammenbauen der Möbel im Bausatz beginnen ;-)Ich habe mich schließlich entschieden:
- Ich habe ein Regal, das ich als Schminktisch benutzt habe, wiederverwendet und die kleine Schwester aus derselben Kollektion bestellt, was mir eine Arbeitsfläche ermöglicht, auf der ich 4 Maschinen aufstellen kann.
- Billy-Schränke
- Ein Tisch mit verstellbarer Höhe, der es mir ermöglicht, beim Schnittmustererstellen und Zuschneiden im Stehen zu arbeiten; und im Sitzen, wenn ich am Computer arbeite oder zeichne.
- Ich habe einen Stuhl aus dem Esszimmer geholt und einen zweiten, den ich für meinen Schminktisch benutze.
Letzter Schritt: Das Aussortieren meiner Nähsachen und eine große Aufräumaktion, bevor alles ins neue Atelier umgezogen wird.
Ich habe die Schubladen unter den Maschinen genutzt, um alle meine täglichen Nähwerkzeuge zu verstauen.
Ich habe mir auch eine Freude gemacht, indem ich mir eine neue Hülle für das Bügelbrett, ein Schneiderkissen und ein passendes Bügelschwein aus einem hübschen, blumigen Sakura-Stoff genäht, ein Symbol für Erneuerung. Und dann habe ich all meine Erinnerungsstücke, die mich an meine Reisen nach Japan 🇯🇵, mein Herzensland ❤, erinnern, wieder hervorgeholt.
Also, mein Atelier ist mein Lieblingsraum... und wirklich mein Wohlfühlbereich ☺️...
Das Umgestalten hat mir auch ermöglicht, die Räume besser zu durchdenken und so die Ordnung über die Zeit leichter zu halten, was einen schönen Fortschritt darstellt!

